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Herzlich willkommen auf der Homepage des Schul-Patenprojekts
Ewaldi Children Education Fund in Uganda
Ein Projekt der Kirchengemeinde Ss Ewaldi in Bocholt

 

 

Ugandafahrt 2016 vom 7. Bis 21. Oktober

Gute Möbel - Gute Noten.

Wie wichtig es ist auf guten Schulmöbeln zu sitzen kann sich jeder ausmalen, wenn er sich an seine Kindheit zurück erinnert. Wenn man jedoch wie die Kinder in der Ewaldi Community School von morgens 7.00 Uhr bis abends 7.00 Uhr auf demselben Stuhl sitzt, dann ist es von besonderer Bedeutung, dass der Stuhl nicht wackelt und gut beschaffen ist.

 

Im Oktober wird wieder eine Gruppe von freiwilligen Helfern nach Uganda fliegen.

Als besondere Aufgabe hat sich die Gruppe vorgenommen, für eine gute Möblierung der Schule zu Sorgen. Dies will sie durch den Ersatz der vielen defekten Stühle und Tische und der Anschaffung neuer Schränke erreichen und dadurch eine neue Motivation bei den SchülerInnen erzeugen.

 

Was Gutes tun und drüber reden! Deshalb werden wir in jedes neue Möbelstück den Namen des Sponsoren eingravieren. Wir hoffen, dass dadurch die Kinder eine bessere Identifizierung mit ihren Klassenmöbeln bekommen.

Wir danken für die Unterstützung
 

Der Flyer zu diesem Projekt.

 

 

 

 

In den unseren Schulgebäuden fehlen noch Bücherregale, Schultische und eine große Zahl Stühle für die Klassenräume und die Aula.

WIE KÖNNEN SIE HELFEN?
Sie können einen Beitrag zur Anschaffung der benötigten Möbelstücke leisten. Als Dank für Ihre Spende stanzen wir einen (Wunsch-) Namen auf ein gespendetes Möbelstück.

 

Durch Ihre Spende können sie einen Beitrag zur Anschaffung folgender Möbelstücke leisten:


 Holztische für den Kindergarten (je €25,-)
 Stühle für die Aula (je €10,-)
 Tische aus Holz (je €50,-)
 Regale für einen Klassenraum (je €100,-)
 Ich spende einen Betrag meiner Wahl.
 

Drucken Sie einfach den Flyer aus und tragen Sie bitte auf der Rückseite den Spendenbetrag ein. Sie können die Möglichkeit wählen, den Betrag per SEPA-Lastschrift einziehen zu lassen.

 

oder

Sie überweisen den Betrag mit dem Verwendungszweck
"Spende Schulmöbel 2016", ihren Namen und ihre Adresse.
Empfänger: Ewaldi Children Education Fund:
                 IBAN DE33 4286 0003 0005 5909 06
                 BIC GENO DEM1 BOH

 

 

 

„Der Abschied war sehr traurig“
Die Coesfelderin Greta Lüking machte einen einjährigen Freiwilligendienst im afrikanischen Uganda

von A. Velken
Morgendliches Aufwachen vom Lärm der Kinder, chaotische Unterrichts-stunden in der Middle Class, Wäsche waschen, Spielenachmittage, Baden, Backen, Kochen oder „Ins-Bett-bring-Aktionen“ – all das ist für Greta Lüking zum Alltag geworden. Ein Alltag, den die 19-Jährige nun schweren Herzens hinter sich lassen musste:


„Good morning, teacher Greta!“ – In der sogenannten „Baby Class“ unterrichtete Greta die Jüngsten im Singen oder Malen oder brachte ihnen die Farben bei.


Ein Jahr lang leistete die Coesfelderin einen Freiwilligendienst im afrikanischen Uganda und unterrichtete dort an der Ewaldi Community School im Distrikt Nakaseke – etwa zwei Stunden von der Hauptstadt Kampala entfernt – die Schüler in den Fächern Mathe, Malen und Zeichnen oder „Writing“. Nun kehrte sie nach Deutschland zurück – mit vielen Briefen, Geschenken und noch mehr schönen Erinnerungen im Gepäck.

 

„Der Abschied war sehr traurig. Die Schule ist nach diesem Jahr wirklich unser Zuhause geworden und es war schon komisch, schließlich die Sachen zu packen und das alles hinter sich zu lassen. Die Kinder sind mir in der Zeit sehr ans Herz gewachsen“, erinnert sich Greta.

 

„Zwei Tage vor unserem Abflug gab es noch eine Abschiedsparty mit einem großen Festmahl und einer Disco. Manche Kinder haben gar nicht mehr aufgehört zu weinen!“, erzählt die Coesfelderin weiter.

 

Vor fast genau einem Jahr machte sich Greta Lüking gemeinsam mit ihrer Mitfreiwilligen Clara Schüppler aus Rinkerode auf in das rund 6200 km Luftlinie entfernte Uganda, um dort als „Volunteer“, entsendet vom Bistum Münster, an der Ewaldi Community School im Distrikt Nakaseke in Uganda zu leben und arbeiten. Entstanden ist das Projekt, das sich hauptsächlich über Spenden und Patenschaften finanziert, durch die Freundschaft des Bocholter Pastoralreferenten Andre Bösing und dem Ugander Stephen Sango. Rund 300 Kinder besuchen die Schule zur Zeit, etwa 130 davon leben im Internat. „Der Unterricht dort ist komplett auf Englisch, das war am Anfang gar nicht so leicht. Die Kinder waren sehr schwer zu verstehen und manchmal wurde an die Wörter zum Beispiel einfach ein „I“ rangehängt“, erzählt Greta. „Mittlerweile habe ich selbst auch einen ugandischen Akzent im Englischen, das ist ganz lustig.“

Auch Luganda – die Sprache, die die meisten Kinder an der Ewaldi Community School sprechen – lernte Greta, vor allem um sich mit den Kleinsten in der sogenannten „Baby Class“ zu verständigen. „Wir haben erstmal einfache Sätze wie Begrüßungen gelernt, damit wir uns gut verständigen konnten. Das finden die Kinder schon ganz cool, wenn man mit ihnen auf Luganda reden kann“, berichtet Greta, die im Oktober ihr Studium der Germanistik und Geschichte in Münster beginnen wird.

 

Doch nicht nur der Unterricht in Baby, Middle und Top Class gehörte zu den Aufgaben der Freiwilligen: Am Nachmittag stand freies Spielen mit den Kindern auf dem Programm. „Da wurde dann mit Bauklötzchen gespielt, mit den Kindern die Wäsche gewaschen oder draußen auf der Wiese gebadet“, berichtet Greta. „Für die Jüngeren war das natürlich schwierig – nachmittags waren wir eine Freundin und morgens dann die strenge Lehrerin. Naja, also wirklich streng war ich allerdings nie“, lacht Greta.

 

Auch an die vielen Backnachmittage mit den Kindern der sechsten Klasse, bei denen Brötchen oder zum Abschluss sogar Muffins gebacken wurden, erinnert die 19-Jährige sich gern zurück. „Ein Mal haben wir Pizza gebacken und dann gemeinsam König der Löwen geguckt. Dabei sind gleich vier Kinder auf meinem Bein eingeschlafen!“ In den langen Ferien von Dezember bis Februar standen außerdem Reisen nach Tansania, Sansibar oder Ruanda gemeinsam mit anderen Freiwilligen auf dem Programm.


Erfolgreiche Schminkaktion zum Abschied: Greta mit Judith (links) und Happy (rechts).


„In den Osterferien hat mich meine Familie besucht und wir haben gemeinsam mit den Kindern Ostern gefeiert und sogar Ostereier versteckt. Es war toll, dass meine Familie meinen Alltag dort kennengelernt hat!“, erinnert sich Greta. Und auch wenn Greta seit ihrer Ankunft in Deutschland noch ständig an die Zeit in Uganda zurückdenkt, gibt es einige Dinge auf die sie sich bereits jetzt freut: „Ich freue mich vor allem auf Käsebrötchen und Käse generell. Außerdem habe ich es vermisst, Fahrrad zu fahren. Auf mein Studium freue ich mich auch schon und natürlich darauf, die anderen Freiwilligen bald wieder zu sehen!“

 

Der Ewaldi Community School bleibt Greta weiterhin verbunden: Sie hat eine Patenschaft für die 9-jährige Helen übernommen.

 

 

Ossibi  otya!

Das ist Luganda und bedeutet übersetzt „Guten Tag“. Diese und viele weitere Wörter haben wir in den sechs Monaten, die wir bereits in Uganda an der Ewaldi-Community-School sind, schon gelernt. Wir, die Voluntäre, Greta Lüking aus Coesfeld und Clara Schüppler aus Münster, haben in unserer bisherigen Zeit in Uganda schon viel erlebt, wovon wir euch berichten möchten:

Ende August stiegen wir als frisch gebackene Abiturientinnen in den Flieger nach Uganda, um unseren einjährigen Freiwilligendienst hier an der Schule anzutreten. Ein Jahr weit weg von Zuhause, der Familie, Freunden – ob das wohl gut gehen würde? Doch wurden wir so herzlich und offen empfangen und aufgenommen, dass wir uns   direkt wohl fühlten.

 

Während wir morgens als „Teachers“ selbst unterrichten, verbringen wir die Nachmittage draußen mit den Kindern, spielen auf unserer  Terrasse, helfen beim Waschen, basteln und malen…
Das Leben auf dem Schulgelände gefällt uns sehr gut: es ist immer etwas los, man findet jederzeit Jemanden zum Reden und wir konnten von Anfang an bei Tätigkeiten wie Kochen, Gartenarbeit und Wäschewaschen mit anpacken.
Zunächst zeigte sich das Unterrichten als Herausforderung, vor allem weil wir in unserer ersten Schulwoche öfter spontan vor einer Klasse
standen.

Doch inzwischen sind wir routinierter und an die Anrede „Teacher Greta“ und „Teacher Clara“ gewöhnt. Wie schnell das gehen kann, wobei wir vor einigen Monaten doch noch selbst zur Schule gegangen sind…

Dreckige Füße, Blasen an den Fingern vom Stifte anspitzen, kleine Wasserschlachten beim Baden der Kinder, kleine Wunden vom Wäschewaschen mit der Hand, Fangenspielen im Schlafsaal- das alles ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Nur einen Monat nach unserer Ankunft stand für uns bereits die erste Reise an: Gemeinsam mit Stephen und Annet machten wir uns auf den langen Weg (26 Stunden Autofahrt!) nach Iringa zur Partnerschule, die ihr Jubiläum feierte.

Dies war zugleich ein Test für den nächsten Besuch in Iringa im Mai, dann allerdings mit Schülern und einigen Lehrern. Kaum waren wir zurück stand der nächste Besuch an: Muzungu - Ansturm aus Deutschland! Achtzehn Weiße aus Bocholt kamen mit viel Gepäck, um die Schule und Uganda kennenzulernen. Neben des St. Martins-umzugs samt guter Vorbereitung, Sport- und Spielnachmittagen, einer Baumpflanzaktion in Semuto und den Besuchen einiger Familien in der Community stand als besonderes Highlight der neue Ofen im Mittelpunkt.

Mit Brötchen- und Kuchenbacknachmittagen wurde der Ofen eingeweiht. Und das Ergebnis testeten wir am Abend bei einer gemeinsamen Party mit den Lehrern am Lagerfeuer.

Um auch etwas vom Land zu sehen unternahmen wir eine Safari durch den Queen Elizabeth Nationalpark, verbrachten zwei Nächte am wunscherschönen Lake Bunyonyi, besichtigten die Nilquelle in Jinja und ertranken fast beim Rafting. Aber zum Glück nur beinah, denn ansonsten wären uns viele schöne Backaktionen (unter anderem Pizza und Fantakuchen für die gesamte Schule), Helfen bei den Prüfungen und das Verabschieden der Kids in die Ferien, entgangen. Mitte Dezember starteten wir unsere Reise mit einigen Mitfreiwilligen nach Sansibar, wo wir die Feiertage am Bilderbuchstrand verbrachten und anschließend unser einwöchiges Zwischenseminar in Bagamoyo hatten.

 

Nun sind wir schon seit einigen Wochen wieder hier an der Schule, doch bis Ende Februar haben die Kinder noch Ferien – dieses Jahr besonders lang wegen der Präsidentenwahlen. Damit uns nicht langweilig wird, haben wir begonnen, den Schlafsaal der Kinder zu streichen. Waren die Räume vor  Kurzem noch grau und wirkten eher

trist, so sehen sie jetzt in einem hellen Cremeton viel wohnlicher aus. Wir sind schon gespannt auf die Reaktion der Kinder, wenn sie zurückkommen…

Und auch auf dem Schulgelände wird momentan Einiges verändert. Die Büsche neben der Mainhall wurden entfernt und durch Mauern ersetzt und der Bau der neuen Küche begann Anfang Februar. Nachdem wir nun schon so viel in unserer bisherigen Zeit in Uganda erleben durften, freuen wir uns auf eine hoffentlich ähnlich schöne zweite Hälfte unseres Jahres.

 

Welaba!      Clara und Greta

 

 

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aktualisiert 29.09.16