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Artikel des Jahres 2011           

 

 

Wandern für Aids-Waisen

Rau-Reaischüler unterstützen mit viel Engagement ihr Partnerprojekt in Uganda

(übernommen von den Ruhrnachrichten)

 

CASTROP. Der Blick über den Tellerrand der heimischen Wohlstandsgesellschaft gehört für die Schülerinnen und Schüler der Johannes-Rau Realschule seit anderthalb Jahren zum Schulalltag. Damals machten sie sich das Nakaseke-Projekt zu eigen, am Freitag stand es erneut im Mittel­punkt der Aktivitäten,

 

„Schritt für Schritt Solidarität zeigen", unter diesem Motto stand das schulweit angesagte Wandern für die "Ewaldi Nakaseke Community School", rund SO Kilometer nördlich der ugandischen Hauptstadt Kampala. Dort werden derzeit 220 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 von neun Lehrern unterrichtet, wie Lehramtsanwärterin Hannah Stoverink berichtete. Die Bocholterin mit den Fächern Deutsch und Religion hatte das Projekt, das in ihrer Heimatstadt initiiert worden ist, mit an die JRR gebracht, wo es seither mit großer Überzeugung unterstützt wird. Sogar eine eigene 13-köpfige Nakaseke-AG wurde ins Leben gerufen.

Konkret geht es aktuell um einen Schlafsaal für die Schule, denn rund zwei Drittel der Schüler sind Aids-Waisen ohne Zuhause, die völlig auf fremde Fürsorge angewiesen sind. 63.000 Euro, weiß AG-Mitglied Benedikt Althaus, sind zur Finanzierung dieser Investition nötig, und einen Teil davon wollte die Schule am Freitag bei ihrer

 

 

Wanderaktion aufbringen. „Wenn alle Sponsoren ihren versprochenen Einsatz von 50 Cent pro gelaufenem Kilometer bezahlen, kommen wir auf ein paar tausend Euro", freut sich Hannah Stoverink. Der exakte Betrag soll in Kürze auf der entsprechenden Homepage bekannt gegeben werden.

Sechs bis 14 Kilometer hatten sich JRRler, je nach Alter, am Freitag vor die Brust genommen, anschließend wartete ein leckeres Frühstück, das die AG vorbereitet hatte, auf die Helden. Ob das Geld tatsächlich ankommt und gut angelegt wird, davon will sich Hannah Stoverink in Kürze selbst überzeugen. „Ich werde im September selbst nach Uganda fliegen und an der Schule eine Zeit lang unter­richten", kündigte sie am Freitag an.

Michael.Fritsch ©ruhrnachrichten.de

www.schule-fuer-nakaseke.jimdo.com

Schüler wandern für Nakaseke

(übernommen von der WAZ)

 

Die Schüler der Johannes-Rau-Realschule in Castrop-Rauxel gingen am vergangenen Frei­tag, 11. März, wandern für die Ewaldi Nakaseke Community School in Uganda, Die Klasse 5b wurde von Klassenlehrer Gerd Puzicha und Lehrerin Heike Ricke begleitet

Zur Unterstützung der Ewaldi Nakaseke Community

School gingen die Reaischüler auf Wanderschaft,

Foto: Joseph Wilhelm Reutter

 

 

Wie geht’s weiter am Äquator?

Neues von der Ewaldi Community School aus Uganda

 

Erst im vergangenen Herbst haben wir mit einer Gruppe von Gemeindemitgliedern unser Schulprojekt in Uganda besucht. Hier haben wir viele positive Erfahrungen über die Arbeit von Sozialarbeiter Stephen Sango und die Entwicklung der Waisenkinder, die wir von der Gemeinde unterstützen, mitbringen können. Inzwischen hat sich im Projekt „ECEF“ schon wieder Einiges getan.

 

Bereits über 120 Kinder werden seit dem neuen Schuljahr, das im Februar begonnen hat, in den Klassen 1-6 unterrichtet. Zudem konnten wir zwei neue Lehrkräfte einstellen, sodass nun 8 pädagogische Fachkräfte in der Schule unterrichten. Auch viele neue Patenkinder konnten in der Schule angemeldet werden und dort eine Heimat finden. Die Meisten von ihnen übernachten in der Schule, da sie zu Hause keine Basis mehr haben, ihre Kindheit zu leben. Bisher konnten für diese Kinder als Schlafräume die noch freien Klassenzimmer 6 und 7 genutzt werden.

 

Die Aula der Schule, dessen Dach von Gemeindemitgliedern mitgebaut wurde

In dem  alten Schlafraum wird nun die Klasse 6 unter

 

 

Mit der gestiegenen Zahl von Internatsschülern und der Neubildung der Klasse 6 fehlt es nun aber definitiv an Schlafräumen.

Geplant ist hierfür ein Gebäude mit ca. 80 Betten und zusätzlichen sanitären Anlagen neben der Schule. Hierdurch können die Kinder endlich auf eigenen Matratzen schlafen und unter hygienischen Verhältnissen leben. Das Fundament ist bereits gelegt, doch bis die Kinder die neuen Räume beziehen können, brauchen wir noch einige finanzielle Unterstützung. Jeder noch so kleine Betrag bringt das Projekt voran!

 

Wir wollen Sie über die aktuellen Geschehnisse aus Uganda auf dem Laufenden halten. Ab sofort können Sie sich über den Bau, Aktionen und den Spendenstand auf der Internetseite www.uganda-ewaldi.de informieren. Hier finden Sie neben aktuellen Fotos auch die Möglichkeit, direkt eine Patenschaft zur Unterstützung eines Waisenkindes abzuschließen.

 

Wir danken den vielen engagierten Unterstützern und Freunden des Projektes ganz herzlich und freuen uns, dass wir mit Ihrer Hilfe so für die Kinder schon eine ganze Menge erreichen konnten!

 

 

 

Berufskolleg spendet für Waisenschule in Uganda

(übernommen vom BBV)

 

 

BOCHOLT (vdl). Das Berufskolleg am Wasserturm spendete jetzt rund 1025 Euro an die Ewaldi-Community-School in Nakaseke, einem Distrikt in Uganda in der Nähe der Stadt Kampala. Pastoralreferent André Bösing nahm den symbolischen Scheck aus den Händen von Lehrerin Sabine Essing entgegen.

„Das Geld stammt aus drei Projekten", berichtete Essing. Zum einen aus dem Verkauf von CDs, die der Lehrer-Chor aufgenommen hatte, zum anderen aus dem Verkauf von Plätzchen im Dezember, den Schüler der Klasse 11 organisiert hatten, und drittens aus der Kollekte des traditionellen Advents­gottesdienstes des Berufskol­legs am Wasserturm.

„Das Geld können wir gut gebrauchen, denn wir wol­len einen Schlafsaal samt sa­nitärer Anlagen für die Schüler bauen und hoffen, dass er im Sommer fertig ist", sagte Bösing. Wie mehr­fach berichtet, ist er Initiator des Schulprojektes in Ugan­da für Aidswaisen, das seit 2007 von der Kirchenge­meinde Ss. Ewaldi unter­stützt wird. Unter beengten Bedingungen müssten die gut 250 Schüler zurzeit zwei Klassenzimmer als Schlaf­räume nutzen. Deshalb finde der Unterricht zurzeit größ­tenteils im Freien statt, be­richtete Bösing. Über das En­gagement der Schüler bei dieser Spende freue er sich besonders. „Da steckt eine Menge Arbeit dahinter. Und das wissen auch die Spen­denempfänger zu schätzen

 

 

Plätzchen für Uganda

 

Lehrerin Sabine Essing (Mitte) freut sich über die Bereitschaft der Schüler, die
„Ewaldi Nakaseke Community School“ mit dem Backen und Verkauf von Plätzchen zu unterstützen. FOTO:V.RICKERT

 

Bocholt (vr). In der Eingangshalle des Berufskollegs am Wasserturm verkauft die Lehrerin Sabine Essing in dieser Woche gemeinsam mit Schülern der integrierten Handelsschule und der zahnmedizinischen Fachangestelltenklasse selbstgebackene  Plätzchen. „100 Tüten haben die Schüler gebacken, die zum Preis von zwei Euro je Tüte in den großen Pausen und am Elternabend am heutigen Mittwoch erworben werden können“, berichtet Sabine Essing und ergänzt: „Der Verkauf ist bombastisch angelaufen.“ Schon seit drei Jahren leitet die Bocholterin die Plätzchenaktion, deren Erlös für die „Ewaldi Nakaseke Community School“ (der Stadt-Kurier berichtete) bestimmt ist. „In den Herbstferien war ich auch selbst in Uganda und habe meinen Schülern natürlich viel über die Zeit dort er zählt und ihnen Fotos gezeigt“, erzählt Sabine Essing, die sich sehr über die Bereitschaft der Schüler freut, dieses Projekt zu unterstützen. „Wir hoffen natürlich, alle Plätzchen verkaufen zu können und backen auch gerne noch welche nach“, so die Lehrerin. Im Schülergottesdienst des Berufskollegs am kommenden Montag, 20. Dezember um 9.45 Uhr in der St.-Georg-Kirche, wird das Uganda-Projekt ebenfalls Thema sein. Plätzchen für Uganda

 

 

Engagement mit Erfolg

Schüler der Johannes-Rau-Realschule überreichten ihren ersten Check im Wert von 1500 Euro!


Seit einem halben Jahr unterstützen die Schüler der AG „Schüler-für-Nakaseke“ der Johannes-Rau-Realschule die Ewaldi-Nakaseke-Communitiy-School in Uganda. Anlässlich dessen fand am Montagabend an der Johannes-Rau-Realschule ein feierlicher „Nakasekeabend“ statt. An diesem Abend berichtete André Bösing, Religionspädagoge und Schulseelsorger aus Bocholt, von seinem letzten Besuch in Nakaseke und ermöglichte den zahlreichen Gästen mithilfe von Bildern und einem Film einen Einblick in das Leben der Menschen vor Ort. Zusätzlich boten die AG-Mitglieder an diesem Abend afrikanische Köstlichkeiten, wie beispielsweise Bruats (gefüllte Teigtaschen) oder Kelewele (Kochbananen) zum Verzehr. Weiterhin wurden Schmuck aus Uganda sowie selbst gebastelte Produkte zum Verkauf angeboten.

 

 

Im Mittelpunkt des Abends stand die feierliche Übergabe des ersten Checks im Wert von 1500 Euro. Das Geld erwarben die engagierten Schüler unter Leitung von Frau Stoverink durch ihren vielfältigen Einsatz. „Es ist ein großer Erfolg, auf den wir stolz sein können und es ist unser erster Beitrag den notwendigen Bau des Schlafsaals für die Aidswaisen in Nakaseke zu unterstützen!“ so die AG-Leiterin Hannah Stoverink. Dass weitere Beiträge in Form von Spenden folgen werden, darüber sind sich alle einig. Und so werden neben dem Verkauf von Produkten weiterhin an der Johannes-Rau-Realschule Aktionen folgen, welche der Unterstützung der Patenschule in Nakaseke dienen.
 

 

 

 

Weiter geht’s…Aktivitäten im Frühjahr 2011

 

Nach der Fertigstellung der Aula stehen folgende Vorhaben an:

 

  • Der Antrag zur Unterstützung durch das Kindermissionswerk beim Bau des Schlafsaals wird erstellt.

  • Bisher haben die pädagogischen Fachkräfte weit entfernt von der Schule gewohnt. Um die Unkosten und Abhängigkeiten (z. B. vom Wetter) zu verringern sowie die Betreuung der Kinder zu optimieren, werden derzeit Unterbringungsmöglichkeiten direkt bei der Schule für die Lehrer geschaffen.

Die neue Aula.

 

 

Hier entstehen die Wohnungen für die Lehrer.

 

Unsere Kinder haben vor einigen Tagen an einem großen Sportwettkampf zusammen mit acht weiteren Schulen teilgenommen. Die Ewaldi Community School belegte den vierten Platz. Die Kinder waren im Vorhinein ziemlich nervös, im Nachhinein waren alle sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

 

 

 

Steven und Annet Sango kommen!

 

Die Projektleiter Steven und Annet Sango werden in der Zeit vom 31. Oktober bis 19. November nach Bocholt kommen. Sie möchten Informationen über das Projekt geben und neue Projektpartner gewinnen. Sie sind herzlich eingeladen! (Ort und Termin siehe oben.)

 

Wir freuen uns auch darüber, wenn Sie die Möglichkeit haben, neue Projektpartner zu diesem Vortrag einzuladen oder wenn sie einen Kontakt zu interessierten Organisationen, Schulen, Unternehmen, die bereit sind sich für das Projekt zu engagieren, herstellen könnten.

Bitte mailen Sie uns eine kurze Information unter andreboesing@gmx.de

 

 

 

Sportlicher Wettkampf

 

 

Hallo liebe Ugandafreunde,

nach einiger Zeit melde ich mich! Und ich habe ein paar schöne Fotos für euch! Die Schulen im Bezirk Nakaseke hatten im April einen Sportwettkampf. Auch unsere Kinder haben teilgenommen. Wie solch ein Wettkampf auf ugandisch aussieht, könnt ihr auf den Fotos sehen.

 

Hochsprung mit Ständern aus Bananenpflanzen                                                  So geht es auch!

 

                                               Weitsprung in die Wiese

 

Es hat sich wieder etwas getan in der letzten Zeit. Steven hat einige Lehrerwohnungen errichtet. So können die Lehrer mit bei der Betreuung der Kinder vor Ort sein und die Miete für die Wohnungen entfällt. (Siehe unten)

 

Und damit ihr noch einen besseren Einblick in das Produkt eurer Arbeit bekommt, noch ein paar Bilder von der fertigen Schulaula. Sieht doch wirklich gut aus! .

 

 

Wie ich euch ja bei unserem letzen Treffen berichtet hatte, habe ich Steven in unserer Namen eingeladen. Vielleicht wird ihn sogar Annet begleiten!  Das wird schön, denn ich denke, dass jeder Zeit mit ihnen verbringen kann.

Ich hoffe, dass es euch allen sehr gut geht!

Liebe Grüße
Andre

 

 

Der Bau des Schlafsaals kann beginnen!

 

Bisher mussten die 48 Kinder sich zwei Klassenräume für die Übernachtung teilen, doch ein Ende dieser Enge ist in Sicht. Ein Schlafsaal soll entstehen, der die Kinder beherbergen soll, die keine familiäre Heimat mehr haben oder deren Situation zuhause ihnen keine Möglichkeit bietet, ein geordnetes Leben zu führen.

 

Ein großer Schritt zu diesem Ziel ist der Zuschuss des Kindermissionswerks zu diesem Projekt. 60.000 Euro wird die Einrichtung aus Aachen zu den Gesamtkosten von 110.000,- Euro beisteuern.

 

Für den Restbetrag benötigen wir noch engagierte Förderer!

 

Der Schlafsaal wird insgesamt 120 Kinder beherbergen, sanitäre Anlagen und eine Küche umfassen. Wir freuen uns sehr über ihre Unterstützung!

 

 

Hände geben Hoffnung! – Der Film zum Projekt
 

 

Der Film zum Projekt ist ab jetzt im Pfarrbüro Ewaldi oder per schriftlicher Bestellung unter Email andreboesing@gmx.de zu erhalten. Der Unkostenbeitrag von 6,- Euro fließt direkt in den Schulbau (Bei Bestellung + 2,- Euro Versandkosten).

 

Der Film verspricht neben den Informationen über das Projekt auch eine gute Dokumentation über das Leben der Menschen in Uganda. Durch die Kontakte von Steven Sango zu den ansässigen Familien konnte ein unverfälschtes Bild vom Alltag in Uganda gewonnen werden. Ein Film der sich lohnt zu sehen.

 

 

 

Kapu Open Air – Kleiner Überschuss bleibt für die Schule in Uganda

 

 

Mit so viel Regen konnte kein Mensch rechnen, als am 22. Juni 4 Bands für Uganda rockten. Doch für die Besucher, die dem Regen stand hielten bot sich ein wirklich toller Abend mit den „Grenzgängern“, den „Vorreitern“, der Band „Old Country Folks“ und den „King Pins“ aus Emmerich. Singen für einen guten Zweck – das begeistert nicht nur die Kinder in Uganda, sondern auch die Zuhörer hier in Deutschland. Somit konnten immerhin 35,- Euro gespendet werden. Ein erster Versuch bei schlechtem Wetter an freier Luft Musik für einen guten Zweck zu machen.
 

 

 

 

Eine neue Reise nach Uganda

 

Vom 17. September bis 2. Oktober wird Andre Bösing zusammen mit einer Referendarin und einem jungen Elektroingenieur das Projekt in Uganda besuchen. Die drei Besucher werden sich über den Fortschritt des Projektes informieren und neue Bilder aus Uganda mitbringen. Gleichzeitig soll die Möglichkeit der Installation einer Solaranlage erörtert werden. Durch diese nachhaltige, ökologische Energiegewinnung sollen die Schulgebäude mit Strom und warmem Wasser umweltfreundlich versorgt werden. Die die Beleuchtung des Schulkomplexes kann die Sicherheit der Kinder erhöhen und ein Lernen und Spielen nach 18.00 Uhr würde möglich werden.

 

Am 12. Oktober von 19.00 bis 21.00 Uhr wird es einen Vortrag über die Erfahrungen dieser Fahrt im Pfarrheim geben.
Hierzu ist jeder herzlich eingeladen!

 

Für Paten und sonstige Unterstützer besteht die Möglichkeit im Vorhinein Post für die Kinder des Projektes bei Andre Bösing, Timsmannweg 25, 46395 Bocholt oder beim Pfarrbüro Ewaldi, Schwertstr. 24, 46395 Bocholt abzugeben.

 

 

Ss. Ewald hilft ugandischen Kindern
ECEF-Projektleiter besuchen Bocholt / Gelder für Wassertank dringend nötig

Bocholt (PID). Steven und Annet Sango aus Uganda wurden am Freitag, 28. Oktober 2011, offiziell von der 1. stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Feldhaar im Rathaus begrüßt. Sie kommen vom Hilfsprojekt für Uganda der Pfarre Ss. Ewaldi, dem ECEF „Ewaldi-Children-Education-Fund“, um hier die Entwicklung dieser Schule vorzustellen und weitere Gelder für einen dringend benötigten Wassertank zu sammeln.
 

Im Rahmen des Empfangs stellte die stellvertretende Bürgermeisterin kurz die Stadt Bocholt vor und bedankte sich bei den anwesenden Bocholtern für die Organisation des jetzigen Besuchs. Bei Empfang waren nicht nur Andre Bösing und Pfarrer Hans Haske zugegen, sondern auch Sabine Essing vom Berufskolleg am Wasserturm. Anschließend tauschte Feldhaar sich intensiv mit den ugandischen Gästen über das Hilfsprojekt in Uganda aus.

 

Steven Sango berichtete der Bürgermeisterin, dass Uganda nach der britischen Kolonialherrschaft im Jahr 1962 in erbitterte Kämpfe um Macht und Ansehen verfiel. Die Region, in der das Hilfsprojekt angesiedelt ist, war besonders vom Krieg betroffen. Ende der 70er Jahre kam Aids hinzu - viele Menschen starben, so Sango, und ließen ihre Kinder als Waisen zurück. Er selbst hatte es sich zur Aufgabe gemacht, fünf Kinder zu betreuen, damit sie eine Chance für die Zukunft haben. Als Sozialarbeiter studierte er mit finanzieller Unterstützung und hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, dieses Wissen zum Wohl der Kinder einzusetzen. Durch die Begegnung mit Andre Bösing ergab es sich, mehr für die Waisenkinder aber auch andere Betroffene zu tun.

 

Pfarrer Hans Haske nutzte damals die Möglichkeit, die Mitglieder der Pfarre Ss. Ewaldi über die Situation in Uganda zu informieren. In einem ersten Schritt konnten so im Jahr 2005 25 Patenschaften von Bocholter Familien für ugandische Kinder begründet werden. Sponsorenläufe, Kollekten, Sternsingeraktionen und viele weitere Hilfsmaßnahmen und Patenschaften trugen bis heute dazu bei, dass 153 Kinder in der durch das Hilfsprojekt gebauten Schule unterrichtet werden können. Eine Maßnahme, die zurzeit im Bau ist, umfasst die Errichtung eines Schlafsaales für die Kinder. Der Bau einer Aula, mitfinanziert durch das Kindermissionswerk, wurde kürzlich vollendet.

 

Darüber hinaus wird aber dringend ein Wassertank in der Schule benötigt, da die Quelle für Frischwasser eineinhalb Stunden von den Gebäuden entfernt liegt. Die Frage nach Trinkwasser, so Sango, wird immer wichtiger in Afrika und ist deshalb ein Hauptanliegen des derzeitigen Projekts. Mit weiteren Baumaßnahmen in den nächsten Jahren, die je zu 50 % vom Kindermissionswerk und der Pfarre Ss. Ewaldi durchgeführt werden sollen, hofft er, Platz für 300 Kinder in der Schule anbieten zu können.

 

Den jetzigen Besuch möchte das Ehepaar Sango aber auch besonders dazu nutzen, den vielen Helferinnen und Helfern, Spendern und Paten für ihr großes ehrenamtliches Engagement zu danken. Beide werden noch bis Ende November in Bocholt sein und so auch an der Verabschiedung von Pfarrer Haske am 20. November 2011 teilnehmen können. Der Pfarrer legte vor Jahren persönlich den Grundstein der Schule und nimmt deshalb besonders an dem Projekt ECEF teil.

 

 

 

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge!

 

Am Sonntag, den 2. Oktober ging meine zweiwöchige Reise nach Uganda zu Ende. Hier in Deutschland muss man sich erst wieder an asphaltierte Straßen und vor Allem den Luxus einer echten Toilette gewöhnen . Entbehrungen, die wir, Hannah Stoverink, Daniel Kühler und ich bei unserem Besuch an der "Ewaldi Community school" erfahren mussten. Diese Entbehrungen konnten wir jedoch leicht hinnehmen, da wir im Gegenzug mit wirklich beglückenden Erfahrungen beschenkt wurden.

 

Das größte Geschenk war für uns das Lachen der Kinder. 160 Kinder, denen das Leben und Lernen an der Schule gut tut und die sich in den letzten 1 1/2 Jahren wunderbar entwickelt haben. Vor allem das Tanzen und die theaterpädagogische Unterstützung hat ihnen gut getan, denn hierbei erleben sie sich als Darsteller ihrer eigenen Kultur - das gibt ihnen Identität. In den Abendstunden und am Wochenende lernen die Kinder bei Mubende, dem Tanzlehrer aus der Makarere Universität die alten traditionellen Tänze

Ugandas. Tänze, die von Liebe, Gott und den Kämpfen der Tribes erzählen.

 

 

Aber auch im Unterricht erleben wir, dass die Kinder einen großen Schritt in ihrer Entwicklung getan haben. Neue SchülerInnen sprechen oftmals noch so leise, dass man sie kaum verstehen kann. Die Schüler, die seit Monaten an der Schule sind, können sich deutlich und selbstbewusst äußern. Insbesondere erkennt man jedoch einen großen Unterschied zwischen den SchülerInnen, die den Bordingbereich (Internat) der Schule nutzen und denen, die abends wieder zurück in ihre zerfallenen Hütten und damit die großen Sorgen des Alltags müssen.

 

Doch eine Perspektive tut sich hier auf, denn bereits an unserem letzten Tag in Nakaseke war der erste Teil des Fundamentes für den Schlafsaal fertig gestellt. Hier werden in Zukunft 160 Kinder schlafen können. Auch muss in Kürze ein neuer Wassertank entstehen, denn aus eigenen Erfahrungen habe ich mitbekommen, was es heißt einen 20 Liter Wasserkanister für eine dreiviertel Stunde zu tragen. So weit müssen die Kinder bis zur nächsten Wasserstelle laufen.

 

 

Insbesondere hat uns wieder einmal der Besuch der Familien beeindruckt. Die Menschen, die in den zerfallenen Hütten hausen, die man aus lauter Scharm nicht betreten kann, geschweige denn fotografieren kann. Diese armen Menschen empfingen uns so warmherzig und schenkten uns oftmals aus lauter Dankbarkeit noch ein Huhn oder Bananen. Besonders schön waren an diesen Tagen jedoch die Begegnungen mit Menschen, die wir noch von unserem letzen Besuch kannten, wie zum Beispiel die Frau namens "Kleine Seife"

 

 

Durch das Projekt konnten wir bisher den Menschen in Nakaseke und den Waisenkindern des Projektes viel Hoffnung geben. Nun haben wir das große Ziel aus der Ewaldi Community School eine wirklich gute private Schule zu machen, so dass die Kinder zeigen können, dass sie trotz ihrer persönlichen Geschichte vieles können. Die hoch motivierten Lehrer, die wir an der Schule haben sind hierfür der erste wichtige Baustein. Wir wollen gemeinsam anfassen, um diesen Schritt zu wagen

 

"Der Schlafsaal wächst - mit Ende des Jahres soll er fertig gestellt sein.


Hier sollen in Zukunft die Kinder der Ewaldi Community School eine neue Heimat finden.
Der Schlafsaal entsteht in Kooperation mit dem Kindermissionswerk - den Sternsingern.
Für die weiteren Bauabschnitte brauchen wir finanzielle Unterstützung

Wir freuen uns über Ihre Hilfe!"
 

 

 

 

Es ist wieder die Zeit der Sternsinger...

 

 

 

 

 

 Steven und Annet unterwegs für das Projekt…

 

Im Dauereinsatz für das Projekt stellten Steven und Annet die Arbeit und den Fortschritt der Tätigkeiten in Uganda vor. Dabei besuchten sie zahlreiche Schulen und soziale Einrichtungen. Sie informierten mit Vorträgen und berichteten von der Entwicklung vor Ort. Auch der Austausch mit den Paten kam nicht zu kurz. Unermüdlich beantworteten sie Fragen und präsentierten mit Begeisterung „das Projekt“. Dabei fuhren sie sogar für zwei Tage nach Rheine und konnten auch hier alle Paten informieren und weiter für das Projekt begeistern (Foto oben).

Aber auch der gemütliche Teil kam nicht zu kurz. In schöner Runde trafen sich die Ugandafahrer vom Herbst 2010 zur „Uganda-Party“ und verbrachten einen schönen Abend miteinander (Foto unten).

 

 

 

 

Ugandische Sozialarbeiter in Bocholt

160 Bocholterinnen und Bocholter engagieren sich für Kinder in Afrika

 

Bocholt (PID). In der Zeit vom 27. Oktober bis zum 21. November 2011 werden die beiden Sozialarbeiter Steven Sango und seine Frau Annet aus Uganda die Stadt Bocholt besuchen. Sie stellen hier das Projekt Hilfe für Uganda - ECEF „Ewaldi-Children-Education-Fund“ vor. Die 1. stellvertretende Bürgermeisterin Christel Feldhaar wird die engagierten Helfer am Freitag, 28. Oktober 2011, offiziell im Rathaus empfangen.

 

Vor 12 Jahren absolvierte der Pastoralreferent Andre Bösing von der Gemeinde Herz Jesu ein Auslandspraktikum in Uganda. Dort arbeitete er mit von Aids betroffenen Familien und lernte den betreuenden Sozialarbeiter Steven Sango kennen. Aus dieser Verbindung entstand vor sieben Jahren das Patenschaftsprojekt ECEF "Ewaldi-Children-Education-Fund". Mit Hilfe vieler Bocholter Gruppen wurden durch das Projekt eine Grundschule, die "Ewaldi Nakaseke Community School", sowie einen Kindergarten in Uganda errichtet. In der Schule lernen die Kinder, neben den obligatorischen Fächern, besonders auch die Fächer Musik und Tanz.

 

Viele Kinder haben keine Familie und somit auch keine Heimat mehr. Sie übernachten daher in der Schule. Ein großes Ziel des Projektes ECEF ist es, für die Kinder, die bisher in zwei Klassenräumen schlafen, einen Schlafsaal zu bauen. Hierfür benötigen die engagierten Helferinnen und Helfer jedoch noch viel Unterstützung. Des Weiteren gibt es an der Schule keinen Strom, und es muss in näherer Zukunft dringend nach einer Lösung für alternative Energiegewinnung gesucht werden.

 

Aus diesem Grund werden die ugandischen Gäste hier in Bocholt ihr Projekt vorstellen. Dabei liegt es ihnen aber auch am Herzen, den Organisationen und Schulen für ihre großartige Unterstützung und bisherige Hilfe einen besonderen Dank auszusprechen.

 

Nach dem offiziellen Empfang im Rathaus wird das Ehepaar für drei Tage in den Norden von Deutschland fahren, um die deutsche Nordsee kennen zu lernen. Anschließend bekommen sie einen Tag lang Einblicke in die Projekte des Caritasverbandes Bocholt.
Für die vielen Paten wird es einen Empfang im Jugendheim Ss. Ewaldi geben. Bisher engagieren sich über 160 Bocholterinnen und Bocholter mit einer Schulpatenschaft für monatlich 20 Euro für dieses Projekt. Einige Bocholter Schulen haben sich außerdem bereit erklärt, das Projekt zu unterstützen. Hierunter sind auch Schulklassen, die bereits Briefpatenschaften zu den Kindern in der Ewaldi Community School haben. Auch Interessierte sind zu diesem Treffen eingeladen und können einen Bildervortrag über das Projekt in Afrika sehen.

 

Am Sonntag, 20. November 2011 werden die ugandischen Gäste an der Verabschiedung von Pastor Hasken, aus seiner Gemeindetätigkeit, teilnehmen. Pastor Hasken selbst legte den Grundstein der Schule und steht damit in einer besonderen Beziehung zu dem Projekt ECEF.
Medienvertreter/innen sind zum städtischen Empfang am Freitag, 28. Oktober 2011, um 11:15 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Berliner Platz 1, 46395 Bocholt, herzlich eingeladen.
 

 

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