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Artikel des Jahres 2012          

Umweltschutz für die Kinder: Bäume pflanzen

 

 

Umweltschutz ist für die Schule und deren Pädagogik eine tragende Säule. Um ein Zeichen zu setzen pflanzten die Kinder der Schule zusammen mit den Lehrern 80 junge Bäume auf dem Schulgelände. Sie werden Schatten geben und teilweise auch Früchte, die geerntet werden können.

 

In den letzen Jahren ist der Baum -und Waldbestand in Uganda bedenklich zurück gegangen. Firmen und Privatpersonen fällen täglich die letzten Bestände an Laubbäumen, um Kohle zu gewinnen und Ackerland zu schaffen. Damit schon die Kinder einen nachhaltigen Umgang mit der Natur und den letzen vorhandenen Recourcen lernen, entwickelte Steven zusammen mit Andre Bösing dieses Projekt bei dem Aufenthalt der deutschen Gruppe im Oktober 2011.

Auch zukünftig sollen die Kinder in dem noch in Entstehung begriffenen Schulgarten eine ökologische, nachhaltige Landwirtschaft erlernen.

 

 

Alle helfen mit!

 

Im Schulprojekt der Ewaldi Community School sind nicht nur die Lehrer und Schüler beteiligt. Viele Menschen aus der Umgebung der Schule sind in das Projekt integriert. Das so genannte Commite, bestehend aus Nachbarn der Schule, hat es in den letzten Jahren geschafft, dass das Anliegen der Bildung in der Region ein sehr hohes Ansehen bekommen hat. So sind die Menschen aus der Community immer wieder bereit sich tatkräftig zu engagieren, sei es beim Essen kochen oder wie hier auf den Bilder zu sehen beim "diggen" - reinigen des Schulgeländes.

 

 

 

Schüler erlaufen 4000 Euro für Kinder in Afrika

Sponsorenlauf der Arnold-Janssen-Schule

(Vom BBV)

Rund 8000 Eu¬ro sammelten die Schüler der Arnold-Janssen-Schule im Mai beim Sponsorenlauf rund um den Aasee. Die Hälfte spendeten sie jetzt an zwei Projekte in Afrika.

 

Zum einen unterstützen die rund 300 Schüler das Uganda-Projekt von Andre Bösing. Bis Januar 2013 soll ein Schlafsaal für die Kinder gebaut werden, die bisher in ihren Klassenräumen schlafen. „Die müssen da jetzt raus, weil der nächste Jahrgang kommt", sagt Bösing.

 

 

4000 Euro Erlös aus dem Sponsorenlauf bleiben an der Arnold-Janssen-Schule. Bei der Spendenübergabe durften stellvertretend die besten Läufer der Klassen teilnehmen. Philipp Schmeink und Lisa-Marie-Kemper durften die Schecks an Dorothee Niedecker und Andre Bösing übergeben.

 

 

 

Der Countdown läuft!

 

Am 9. Oktober geht es los! Mit viel Gepäck und Motivation werden die Mitfahrer am Montag des 9. Oktober in der Kirche von St. Ewaldi den Aussendungssegen von Pastor Andreas Hagemann bekommen. Ein Segen, der die Mitglieder aber auch die Arbeit in dem Projekt mit Gottes Kraft beseelen soll.

 

Den brauchen die Mitfahrer auch, denn es gibt viel zu tun und die Erfahrungen die die Gruppe machen wird, sind extrem. In Nakaseke wird es wieder einmal ein Treffen mit einer völlig anderen Kultur, Sprache und Umgebung geben. Aber auch die Eindrücke von der Armut in der Umgebung der Schule sind jedes Mal wieder eine persönliche Herausforderung.

 

Die Reisenden wollen zusammen mit den Ugandern und Steven als Koordinator die Solaranlage auf dem Schuldach anbringen, als auch Begegnungen mit den Kindern und Erwachsenen der Umgebung schaffen.

 

Sehr interessiert sind die Fahrer auch jetzt schon , wie sich die Schule und die Kinder entwickelt haben, denn bei der letzten Fahrt war der Schlafsaal erst in den Kinderschuhen. Hier gibt es noch viel zu tun, denn ab Januar sollen die Kinder in den neuen Räumen schlafen und den inzwischen viel zu engen Klassenraum verlassen.

 

Natürlich wird es bei dieser Fahrt auch wieder viele Begegnungen mit den Patenkindern geben. Viele von ihnen sind auf der Ewaldi Community School.

 

Daher möchten wir ganz herzlich anbieten Briefe und kleine Dinge mit zu den Kindern zu nehmen. Da häufig die Frage kommt, wass sich als Geschenk eignet, möchte ich hier nochmal den Tip geben Fotos und Erlebnisberichte vom eigenen Leben und dem Leben in Deutschland zu schicken. Anstelle von materiellen Geschenken ist es eher möglich einen Geldschein in den Brief zu legen... Doch da ist guter Rat schwer zu geben... Die Briefe können bis Freitag Morgen, den 5. Oktober im Pfarrbüro St. Ewaldi abgegeben werden.

 

Es ist ehrlich, wenn ich sage, dass wir uns auch besonders über finanzielle Unterstützung freuen, die wir mitnehmen können. Für die Fortsetztung des Schlafsaals und die Einrichtung der Nähschule benötigen wir Unterstützung, denn viele der Kinder, die die Schule besuchen leben zur Zeit noch in unhaltbaren Zuständen.

 

Wer sich bei dieser Unterstützung beteiligen will, kann ebenfalls das Geld direkt im Pfarrbüro abgeben oder auf das Spendenkonto: 5590906 bei der Volksbank Bocholt eG BLZ 42860003 überweisen.

 

Wir danken für die Unterstützung!

 

Einen ausführlichen Reisebericht und die Briefe der Kinder wird es am Montag, den 29. November um 19.00 Uhr im Pfarrheim Ewaldi geben.

 

 

 

Setex gewinnt Flender-Drives-Turnier gegen Borgers

(BBV 26.6.2012)

 

Das Team der Dingdener Firma Setex hat erstmals das Flender-Drives-Turnier gewonnen. Die Mannen von Setex setzten sich im Endspiel mit 2:0 gegen das Team Borgers durch.

Und noch weitere Sieger gab es bei dem Wohltätigkeitsturnier. Auch wir haben gewonnen! Unsere Schule in Uganda hat den Erlös von
2000,- Euro für den Bau des Schlafsaals erhalten.

 

Wir freuen uns sehr, dass die Bocholter Wirtschaft wieder einmal den Blick auch auf die Menschen gerichtet hat, die unter den ärmsten der Armen sind und die nicht direkt ins Auge fallen, wenn in Bocholt ein Fußballturnier ausgerichtet wird.

Einen herzlichen Dank an alle Mitspieler und Organisatoren des Flender Drives Wohltätigkeitsturnieres!

 

 

Noch einen Monat ist Lara Uhlenbrock in Uganda.

 

 

Hier lernt sie nicht nur die jungen Menschen an der Schule kennen, sondern auch die direkten Nachbarn aus Nakaseke: Meerkatzen!

Lara Uhlenbrock lebt auf dem Schulgelände in einer Lehrerwohnung und engagiert sich in verschiedensten Bereichen der Schule. Sie unterstützt die Lehrer, arbeitet praktisch mit auf dem Schulgelände und wird von William, dem Schuladministrator betreut.

 

Noch einen Monat bleibt die junge Krankenschwester in Uganda. Steven Sango freut sich über die gemeinsame Zusammenarbeit und erlebt sie als absolute Bereicherung für die Schule und die dort lebenden Kinder.

 

Schon im Januar wird es eine neue Praktikantin für zwei Monate aus Bocholt geben. Ab dem nächstem Jahr werden wir in Zusammenarbeit mit der staatlichen Organisation "Weltwärts" Jahrespraktikanten aufnehmen, die ihr FSJ an der Schule absolvieren können.

 

 

Letzte Informationen vor der Fahrt 2012

 

André schreibt: Wegen des Containers war heute bei Kühne und Nagel, habe die Plombe abgeholt und sie befestigt….
(Franz, habe dich leider nicht angetroffen, sonst hätte ich gerne noch einmal in den super gepackten Container hereingeschaut.) In diesem Sinne auch Dank an Stefan, der ja alles Weitere in die Hand genommen hat.

 

Dann war ich bei Tekloth, habe mit Kühne und Nagel gesprochen, und wir bekommen wahrscheinlich doch einen früheren Termin für die Verschiffung. Auch Steven hat jetzt die Dokumente für die Auslösung aus dem Hafen bekommen.

 

Jetzt muss Kühne und Nagel noch einen Transporter organisieren, der den Container direkt aufladen kann. Hoffe das klappt, sonst brauchen wir noch einmal Christoph Schares.

Ich hoffe, dass jetzt wirklich alles klappt.
Danke für all euer Engagement.
Und …… gute Fahrt…..
Liebe Grüße
Andre

   

 

 

 

Licht für Kinder in Uganda .... und was man sonst noch alles mit Strom machen kann.
 

Die Bocholter Energie Werke (BEW), die Firma Tekloth, Elektro Benning und die Organisation "Solar World" engagieren sich für den Aufbau einer Solaranlage auf dem Schulbau der Ewaldi Community School.

 

Zu Beginn war es ein Traum, ein unerreichbares Ziel, doch nun scheint das Ergebnis zum Greifen nahe... eine Solaranlage für die Beleuchtung der Schule in Uganda.

 

Es ist nicht leicht Hilfe zu den Menschen zu bringen, wo sie diese benötigen - abseits der großen Städte und Zentren. Dieses Phänomen stellen zur Zeit die 14 Bocholter fest, die im Herbst 2012 die Schule in Uganda besuchen werden. Einige von ihnen kennen bereits die Schule vom Besuch 2010 und haben schon damals feststellen können, was es bedeutet in einem großen Schulkomplex zu leben und lernen, wenn es keinen Strom und damit kein Licht gibt. Letztlich wurde das Leben für die steigende Schülerzahl und mit dem Ausbau des Internat Bereichs immer schwieriger und unsicherer ohne Strom. Am einfachsten wäre eine Stromleitung, die Strom geben würde, doch schnell mussten wir feststellen, dass diese Lösung nicht für den ersehnten Strom sorgen würde, denn die ugandischen Elektrizitätswerke liefern keinen oder nur sehr selten Strom in die Region Nakaseke, da sie keine wirtschaftliche Bedeutung für das Land hat. So blieb nur die so genannte "Insellösung".

 

Im letzten Jahr entstand die Idee zu dieser Lösung. Die BEW erklärte Bereitschaft sich an einem Projekt zu beteiligen, welches nicht nur für Strom in der Schule sorgen würde, sondern ebenfalls mit der regenerativen Energie des Solar eine nachhaltige Lösung für die Stromfrage bieten solle. Doch die Umsetzung einer Solaranlage in Afrika war weder einfach noch günstig zu gestalten. Mit Experten der Firma Tekloth Und dem Solaringenieur Daniel Kühler, der ebenfalls an der Fahrt im Oktober teilnimmt konnte eine Anlage zusammengestellt werden. An dem professionell ausgearbeitete Konzept beteiligten sich auch Tekloth, Solarworld und die Firma Benning.

 

 

Dieses war der Beginn eines sozialen Abenteuers. Für die Gruppe der Mitfahrer ein Erlebnis mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen, wie zum Beispiel die Frage nach dem Transport, der Verpackung und der Installation einer solchen Anlage.

Selbst für die Experten der Firma Tekloth gab es neue Erkenntnisse, denn eine "Inselanlage", d.h. eine Solaranlage ohne Netzanschluss gibt es in Deutschland normalerweise nicht.

Die Anlage, die die Schule erhält wird mit 48 großen Hochlastbatterien ausgestattet sein und 8 KW für die Beleuchtung und weitere sinnvolle Verbraucher in der Schule liefern.

 

Auf den Fotos ist die Probeinstallation der Anlage in der Firmenhalle von Tekloth zu sehen. Ab jetzt wollen wir in geregelten Abständen über den Stand der Dinge und das spannende Abenteuer berichten. Wir wollen zeigen, wie die Kinder durch den neu gewonnen Strom profitieren werden und wie ihre Reaktion sein wird. Weiteres in den nächsten Berichten.
 

 

 

Lara Uhlenbrock arbeitet für 3 Monate im Projekt ECEF mit.

 

Es ist ihr großer Wunsch gewesen, eine Zeit in Afrika das Leben der fremden Kultur kennen zu lernen. Nun ist er wahr geworden. Seit Anfang Juli ist Lara als Praktikantin in der Ewaldi Community School  eingesetzt. Hier wird die gelernte Krankenschwester mit den Kindern arbeiten und auch in der „Community“, dem  Umfeld der Schule, wo wir Kinder aus von Aids betroffenen Familien Hilfe geben.  Sie wird an der Schule wohnen und mit William, dem Administrator und Francis, dem Schulleiter in enger Zusammenarbeit ihre Zeit organisieren.

 

Wir wünschen Lara eine gute Zeit und viele neue Erfahrungen.

 

 

Internationales Kulturfest am Grundschulverbund Diepenbrock

 

Am Samstag, den 02.06.2012 fand in der Zeit von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr, organisiert von den Mitarbeitern der Offene Ganztagsschule des Grundschulverbundes Diepenbrock, auf dem Schulhof ein Internationalen Kulturfest statt.

 

Am internationalen Buffet wurden landestypische Speisen angeboten. Des Weiteren gab es eine große Auswahl an der Kuchentheke. Mit dem bunten Programm wollten die Mitarbeiter einen Einblick in die Vielfalt der verschiedenen Kulturwelten an der Schule geben.

 

 

 

Gleichzeitig konnten sie hierdurch Eltern und Schüler animieren den Blick über den eigenen Tellerrand zu öffnen, indem sie von Kindern unseres Projektes in Ugander erfuhren und hierfür den Erlös des Festes sammelten. Mit 500,- Euro helfen die SchülerInnen und Lehrer beim Bau
Des neuen Schlafsaals
 

 

 

 

Wir brauchen dringend finanzielle Hilfe für den Schlafsaal!

 

Bis zum ersten Stockwerk ist er nun fertig, der Schlafsaal, der später einmal 150 Kindern eine Heimat bieten soll. Doch die Zement- und die Transportpreise für Wasser sind so enorm gestiegen, dass das Geld des Kindermissionswerks nun aufgebraucht ist. Es fehlt jedoch das Obergeschoss und das Dach.

Noch immer müssen viele der Kinder in den Klassenräumen übernachten und es gibt viele Kinder, die von weit außerhalb kommen oder oftmals keine Familien haben, wo sie bleiben können, denn ihre Eltern sind an Aids verstorben. Wir bitten daher um Hilfe für die Fertigstellung des Schlafsaals.

 

Jeder Cent ist eine große Hilfe.

 

 

 

Der Wassertank wird gebaut:

 

Mit Hilfe des Missionsvereins Ewaldi wurde im Mai der Wassertank für die Schule und den zukünftigen Internatsbetrieb erstellt.  Die letzen Monate haben gezeigt, wie sehr es an Wasser mangelt. Die beiden Plastiktanks konnten nur für einige Tage die Trockenzeiten überbrücken. Dann mussten die Kinder den Einstündigen Marsch zur Quelle antreten. Eine gefährliche und anstrengende Arbeit, die zudem viel Zeit in Anspruch nahm.

Dank Ihrer großzügigen Unterstützung ist nun genug Wasser vorhanden, um die immer länger andauernden Trockenzeiten zu überwinden. Etwa 12.000 Liter fasst der unterirdische Tank, der nun noch einen Betondeckel erhält und aus dem das Wasser mit einer Pumpe in die überirdischen Tanks gepumpt werden kann.

 

Einen herzlichen Dank an die unermüdliche Arbeit des Missionsvereins Ewaldi!

 

 

 

Bericht aus Uganda

Im Bad der Gefühle – wenn deutsche Technik und Kultur auf ugandische Wirklichkeit trifft.

 

Jetzt sind sie wieder in Deutschland, 14 engagierte Männer und Frauen, die den Kindern der Ewaldi Community School in Uganda bei ihrer Entwicklung helfen wollen.
Als die Gruppe am Samstag den deutschen Boden wieder betrat, waren die Gefühle zwischen Erschöpfung und Freude nach 14 Stunden Flug noch präsent. Die erste heile Straße, die vielen Autos, der Anblick von Mc Donalds und der Besuch funktionierender Wassertoiletten: faszinierend!

12 Tage haben die Helfer vor Ort an der Ewaldi Community School mitgewirkt. Die Projekte hatten die Teilnehmer der Fahrt bereits über ein Jahr geplant. Für die Männer der Gruppe stand der Aufbau einer Solaranlage im Vordergrund, die Frauen wollten mit einem bunten Programm Kontakt zu den Kindern und der Nachbarschaft der Schule bekommen.

Die von der Firma Tekloth, BEW und Benning gestiftete Solaranlage wurde in einen Container geladen und verschickt. Natürlich gab es unterwegs viele Probleme, so musste der Container wegen der vielen Batterien als Gefahrgut verschickt werden, was an der kenianischen und ugandischen Grenze für Verzögerung sorgte. Letztlich war der Container zur Freude der Gruppe einen Tag vor der Gruppe in Uganda angekommen.

Beim Auspacken der vielen gestifteten Artikel half die ganze Schule, ob Lehrer, Schüler oder Dorfnachbarn. Alle staunten über die vielen hilfreichen Dinge, wie z.B. die Nähmaschinen, die den SchülerInnen helfen sollen, sich auf das Leben nach der Schule vorzubereiten.

Leider mussten die Männer feststellen, dass der Batterieraum viel zu weit von der Schule entfernt aufgebaut worden war. Deshalb reichten die Kabel nicht. Dann wurde klar, dass das Wellblechdach des Schuldaches viel zu dünn war, um sich darauf zu bewegen.

Wir installierten daraufhin ein eigenes Gerüst, um das Gewicht zu verteilen. Paneele für Paneele füllte sich das Dach, während die ugandischen Mitarbeiter Kabelgräben aushoben und den Batterieraum den Anforderungen entsprechend umbauten. Es war angenehm zu beobachten, wie sich die ugandischen und deutschen Arbeiter trotz Sprachbarrieren kooperierten.

 

Vier Tage dauerte die Installation der Anlage. Am letzten Tag sollte die Anlage in Betrieb genommen werden. Es war ein spannender Augenblick, als sich am Abend alle Teilnehmer vor dem Hauptschalter der komplizierten Elektronik versammelten.



 

Und tatsächlich ging das Licht im Kellerraum an. Der Jubel war groß, wenngleich am nächsten Tag erst getestet werden konnte, ob die Solarpanelen genug Strom erzeugten. Auch der nächste Morgen war wieder von Glücksmomenten geprägt, als die Solaranlagen den errechneten Strom abgaben und die Batterien zum ersten Mal von der Sonne gespeist wurden.

 



 

Jetzt hieß es nur noch einige letzte Justierungen vorzunehmen und letzte Kabel zu verbinden. Am Nachmittag regnete es heftig. Innerhalb von Minuten war der Keller mit Unmengen an Wasser gefüllt und als sich dann noch die Solaranlage abschaltete, war das Desaster vollständig. Mit der Hilfe der fleißigen Helfer konnte der Keller wieder geleert und mit Abwassergräben versehen werden.

 

Die Abschlussfeier an der Schule und auch der nächste Tag, an dem die Tour in den Nationalpark geplant war, waren von gedrückter Stimmung geprägt. Immer wieder wurde über Fehler diskutiert und erkannt, welchen Unwägbarkeiten man in der afrikanischen Umgebung ausgesetzt war.

 

Nur langsam erholte sich die Stimmung wieder, als man miteinander die Schönheit der ugandischen Natur bewunderte und bei der Nilfahrt viele Tiere in freier Wildbahn beobachten konnte.

 

Glücklicherweise erklärten sich drei der Techniker bereit, noch am letzten Abend zur Schule zurück zu fahren, um einen erneuten Versuch zu unternehmen, die Anlage zum Laufen zu bringen. Sie waren erfolgreich, die Schule hatte endlich Licht.

 

So konnten die Arbeiter aufatmen und trotz der widrigen Umstände mit einem guten Gefühl nach Hause fahren, den Kindern der Schule auch in den Abendstunden Sicherheit zu geben und die Möglichkeit zu spielen und zu lernen. Beinahe völlig ging bei all der Aufregung ein weiteres positives Ereignis unter, denn eine über das THW organisierte Kraftpumpe haben die Arbeiter innerhalb der Zeit in Betrieb gesetzt. Diese ermöglicht es nun, das in der neuen Zisterne, gesammelte Wasser in die höher gelegenen Trinkwasserbehälter zu pumpen.

 


Etwas weniger stressig, aber nicht weniger aufregend, war das Programm der Frauengruppe. Das Highlight ihrer Zeit bestand sicherlich darin, den ersten ugandischen Martinszug zu organisieren. Mit viel Planung hatte die Gruppe das Erstellen der Laternen vorbereitet. Aus Luftballons und Zeitungen sollten Lampignons erstellt und von den Kindern selbst verziert werden. Auf großen ausgebreiteten Decken saßen die Kinder in der Sonne und schnitten zusammen mit den Lehrern Symbole und Schriftzüge aus den Kugeln aus und hinterklebten sie mit buntem Papier. Über 200 Laternen entstanden so.

 

Es war ein umwerfendes Bild, als am Abend die vielen Laternen entzündet wurden und sich die Kinder auf dem Schulhof versammelten. Die Lehrer stimmten die zuvor auf Englisch eingeübten Bocholter Martinslieder an und eine lange Schlange zog von der Schule bis in das 2 km entfernte Dorf. Schon nach einiger Zeit begannen die ugandischen Lehrer und Begleiter, die Bocholter Lieder, die von Trommeln begleitet wurden, während des Umzuges zu tanzen. Alle deutschen Frauen waren sich einig, dass sie noch nie solch einen stimmungsvollen Martinszug miterlebt hatten.


Auch in den nächsten Jahren wollen die SchülerInnen der Schule diesen Martinszug wiederholen, dann jedoch datumsgerecht zum Martinstag.

 

Neben dem Martinszug gab es ein „Spiele ohne Grenzen“, Unterrichtsbesuche, einen Spieltag und viele, viele persönliche Kontakte mit den Kindern. Besonders beeindruckend waren die Besuche bei den Familien, denen von dem Projekt ECEF geholfen wird. Hier konnte man die Armut der Menschen erfahren und sehen, wie sehr sich unser Einsatz in Uganda lohnt.

 

In den Familien, deren Kinder zur Ewaldi Community School gehen, fehlen die Eltern, was für die Kinder bedeutet, dass sie in unhaltbaren Situationen leben. Wie die drei Kinder der blinden Frau, die seit dem sechsten Lebensjahr nicht mehr sehen kann. Die Kinder, die sie von drei verschiedenen Männern hat, leben mit ihr in einer kleinen zerfallenen Behausung, in die das Wasser eindringt und die von einem großen Termitenhügel zersetzt wird.

Da sie blind ist, kann sie sich weder um ihre Kinder kümmern noch um das Haus. Sie ist auf Hilfe angewiesen, die wir ihr dadurch geben konnten, dass die Frauengruppe ihren Hof von Unkraut befreite und im Haus aufräumte. Dieses war ein besonders

erdrückendes Erlebnis, denn neben all dem Unrat mussten wir feststellen, dass ihre von Tieren zerfressene Kleidung bald nur noch aus Schimmel bestand. An anderen Tagen helfen Nachbarn.

Diesen Familien greifen wir durch die Ausbildung der Kinder aber auch durch die kommunale Arbeit unter die Arme. Ohne diese Hilfe gäbe es keine Hoffnung für die Kinder.

 

Durch die Solaranlage, den neuen Brunnen, die Patenschaften und vieles mehr bekommen die Kinder eine Chance für die Zukunft.

 


                          Die Frauen helfen                                                                          Unser Gastgeschenk für die Schule


                      Volle Konzentration bei der Montage                                                 Der Brunnen sammelt Regenwasser


                                 Die schnelle Renate                                                                      Die Kinder waschen selber


                      Gespräche mit den Kindern                                                                  Wir werden musikalisch begrüßt


                                Unsere lieben Kinder                                                                           Ein eifriger Installateur

 

Ganz herzlichen Dank an alle, die sich für das Projekt engagieren.

 

 

 

Die gute Tat der Sternsinger der Gemeinde Ewaldi

 

 

Es waren 48 Sternsinger vom Freitag 9.30 Uhr, wo die Aussendung in der Kirche Ewaldi stattfand, bis zum Samstagabend unterwegs .Bei einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, dem 6.Januar kamen dann die Sternsinger verkleidet zum Altar und brachten ihre Spardosen nach  vorne.

Mit dabei waren Jugendliche der Jugendkirche Believe. Auch sie sammelten – in den Kneipen der Ravadistr. – 300 Euro.  Mit einem gemeinsamen Essen und einem Spieletag konnte sich der Eine Weltkreis Ewaldi bei den Kindern bedanken.

 

 

Einige der fleißigen Helfer:

 

 

 

 

Die Kolpinggruppe in Barlo spendet großzügig

 

Mit dem Erlös der letzten Altkleidersammlung unterstützt der Kolping in Barlo unser Ugandaprojekt. Die stattliche Summe von 1800 Euro soll dazu verwendet werden, dass der Bau des Schlafsaales fortgesetzt werden kann.

 


 

Ganz herzlichen Dank an die Mitglieder des Kolpings in Barlo, besonders an Herrn Frank Hölter, der sich für unser Projekt einsetzte.

 

Auf dem Afrikatag führten Kinder aus Barlo zudem ein Theaterstück vor, in welchem gezeigt wurde, wie der Alltag eines deutschen und eines afrikanischen Kindes verläuft.

 

 

 

 

 

6 Wochen Praktikum

 

Anna Seelwische aus Bocholt fährt ab dem 23. Februar für 6 Wochen nach Uganda. Zur Zeit studiert sie Sozialpädagogik in Köln.

Bei ihrem Aufenthalt möchte sie den Kindern u.a. neue Methoden des Tanzens beibringen. Wir wünschen Anna einen guten Aufenthalt und gute Erfahrungen im Projekt.

 

 
 

Gute Nachrichten

 

hier sende ich einige Bilder von der Schule. Es ist der derzeitige Stand des Schlafsaals. Was fehlt ist der Innenausbau, Fenster und Türen, sowie das Dach und die Sanitäranlagen.

Das Untergebäude wurde schon eingerichtet. Her werden ab der nächsten Woche die Kindergartenkinder unterrichtet. Über 200 Kinder sollen demächst in dem Schlafsaal übernachten können.

 

 

Eine weitere positive Rückmeldung ist die, dass alle Kinder der Klasse P7 den Abschluss geschafft haben. Dank der unendlichen Motivation haben alle Abgängerkinder entweder den 1st oder 2nd Grade erreicht.

Einer der Schüler war bei den zentralen Prüfungen sogar der sechstbeste der ganzen Region.

 

Steven Sango und die Lehrer waren sehr erleichtert von den guten Ergebnissen zu hören, da diese zeigen, dass die pädagogische Arbeit an der Schule sehr gut läuft und die Schüler an ihr gut aufgehoben sind.

 

 

 

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