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Artikel des Jahres 2015           

 

Fahrt nach Uganda 2015

Vom 4. Bis 17. Oktober fliegt wieder eine Delegation in unser Projekt
„Ewaldi Children Education Fund“ nach Uganda / Nakaseke. Die 18 Freiwilligen werden die Schule besuchen, in der zur Zeit über 350 Kinder unterrichtet werden.

 

Mit großem Engagement wurde der Aufenthalt geplant, denn in Zusammenarbeit mit den Kindern, Lehrern und Mitarbeitern soll an der Schule in diesem Jahr Brot backen gelehrt werden. Aus diesem Zweck ist eigens ein Backofen entstanden, der bei dem Besuch eingeweiht wird. Ebenfalls wollen die Besucher wieder den inzwischen traditionellen Martinszug gestalten und mit Bewohnern des Dorfes Lukumbi am Rande der Straße über 100 Bäume pflanzen.

Bis zum 1. Oktober können noch Patenbriefe im Pfarrheim St.-Josef abgegeben werden.

Am 1. November findet nach der 11.00 Uhr
Messe ein Bildervortrag im Pfarrheim St. Ewaldi statt.

 

 

Neue Informationen, Bilder und Eindrücke

Der Schlafsaal wurde verputzt.

Mittlerweile ist das untere Geschoss komplett bezogen.

Da trotz des großen Wassertanks in der Trockenzeit öfter die Situation eintrat, dass die Wasserreserven nicht reichten, ...

haben wir einen Brunnen gebaut, der Zugang zu weiteren Wasservorkommen ermöglicht.

Wir haben eine Übergangslösung für den Kindergarten gefunden. Im Anschluss an die Nähschule wurden die Räume der geplanten Schulküche bezogen. Somit hat sich erst einmal die Situation für die Kinder entspannt.

Bisher wurden die Kinder in drei Gruppen im Kellerraum des Schlafsaals unterrichtet, was eine schwierige Situation für Kinder und Lehrer darstellte. Die Kinder finden nun Platz in den großzügigen Räumen und können spielen.

Die Trenntoilette steht kurz vor der Fertigstellung. Nun müssen nur noch die letzten Rohre angeschlossen werden. Die Kinder und Lehrer freuen sich endlich ein hygienisches, geruchsarmes Stilles Örtchen zu bekommen.

 

 

Sportfest an der Schule

 

Dear Andre,
Hopefully all was well with the one world circle meeting!

 

On this side, we had our internal sports day yesterday at the school and kids were grouped into four groups (Houses) In the names of Andre House, Hasken house, Busulwa house and Sango House.

 

So they were four teams competing in various items such as running in cross country, 100 meters, 800metres, 400metres, javalin, discus, high jump, long jump and kindergarten games.

However, the the results was as follows:

Busulwa house( Annet's house) was the first, 2rd was Hasken house, 3rd was Sango House, 4th Was Andre house.

 

It was the first of its kind in our school but it was so nice and the teachers and the kids showed very high team spirit!! this was a preparation for the district competition next week. It was decided by the committee for house names and are going to be permanent for now and the generations to come.

 

Please see attached for your participation in the same. Enjoy the show!

 

However, i wish to inform you that our account is now empty so we request you kindly to make another transfer. we are likely to get stuck soon.

 

 

Wir haben neue Volontäre

 

Ab dem 2. März haben wir eine neue Volontärin in unserem Projekt.

Katharina Pigenschke wird für einen Monat im Kindergarten und in der Schule die Arbeit der Pädagogen unterstützen. Die Psychologiestudentin kommt aus Kevelar und ist durch eine Teilnehmerin des Eine-Welt-Kreises auf das Projekt gestoßen.

Wir wünschen Katharina viel Erfolg bei ihrer Mitarbeit und gute Erfahrungen im Projekt.

 

Ab August werden wir auch wieder zwei neue Jahrespraktikanten haben. Clara Schueppler und Greta Lücking werden über das Bistum Münster in unser Projekt entsandt. Die beiden, dann 18 jährigen werden die Arbeit von Babara Loy und Joschua Krause fortsetzten. Als Mitarbeiter für ein Jahr haben sie die Möglichkeit die Arbeit vor Ort in aller Tiefe kennen zu lernen und sind dadurch in der Lage eine echte Ergänzung des Personals zu bieten. Für die Kinder des Projektes ein echter Gewinn.

 

 

Neues aus dem Projekt

Das neue Schuljahr:

 

Auch in der Schule hat sich vieles neues ereignet. Im Februar hat das neue Schuljahr begonnen und wir konnten wieder 25 Kinder in die neue Kindergartengruppe aufnehmen. Der Kindergarten befindet sich mittlerweile übergangsweise in einem Teil der Nähschule. Hier haben die Kinder größere Räume, die nicht so hellhörig sind, wie ihre bisherigen Kellerräume.

 

Im Dezember haben 14 Kinder die Ewaldi Community School verlassen und sind auf weiterführende Schulen gegangen. Immer bemühen sich Steven und Annet gute Schulen für die Kinder zu finden.

 

Der Schulbau:

 

Am Schulbau tut sich einiges. die Trenntoiletten, die die Mitreisenden bei ihrer Fahrt im Oktober mit aufgebaut haben sind fast fertig und können in den nächsten Wochen in Betrieb genommen werden. Auch der Schlafsaal wird mehr und mehr genutzt. Immer mehr Räume werden den Kindern bereitgestellt, so dass bald auch das Obergeschoss bezogen werden kann und wir hoffentlich bald für alle Kinder einen Schlafplatz haben.

Für die Arbeiten an der Schule und für Besorgungen haben wir seit Neusten einen kleinen LKW, der ständig im Einsatz ist.

 

Ugandafahrt vom 3. bis 16. Oktober

 

Im Oktober diesen Jahres werden wir wieder nach Uganda fliegen, um dort im Projekt mitzuarbeiten.

Wer noch Interesse hat vom 3. bis 16. Oktober mitzufliegen, der ist herzlich eingeladen sich bei

Andre Bösing: Tel.:015112425268 zu melden.

 

 

Afrikatag 2015 in der Gemeinde Ewaldi

 

In der Gemeinde Ewaldi findet am Sonnteg, 25. Januar ein Afrikatag statt. Der Beginn ist um 11.00 Uhr in der Ewaldi-Kirche.
Das Programm startet um 12.00 Uhr im Pfarrheim in der Schwertstraße.

Es erwartet sie folgendesw Programm im Pfarrheim:

  • Gitarrist uns Sänger David Bröcker

  • Projektionsvortrag von André Bösing

  • Malen und Basteln für Kinder

  • Verkauf fair gehandelter Produkte durch die
    Eine-Welt-Welt-Gruppe St. Josef

  • Typische afrikanische Snacks

  • Kaffetrinken

  • Musik von der Band "Winkelrocker"

Wir freuen uns auf ihren Besuch!

 

 

Basar im Textilmuseum

 

Veronika Stoverink und viele fleißige Mithelferinnen verkauften am 29. November im Textilmuseum kreative selbst erstellte Artikel für Uganda. So häkelte und nähte die Mutter von Frau Stoverink mit 92 Jahren unzählige Taschen und Stoffartikel.

Auch in diesem Jahr kamen die aus Cola-Dosen erstellten Schmuckbehälter wieder gut an. Über 1000,- Euro kamen bei dieser Aktion als Erlös für Uganda zusammen.

 

 

Danke für das gute Engagement.

 

 

Intersport Pieron verkauft Waffeln für unseren guten Zweck

 

Das Sportgeschäft Intersport Pieron organisierte am 11. Und 12. Dezember einen Waffelstand im Geschäft. Hier konnten sich Käufer und Weihnachtsgeschenksucher Waffeln Plätzchen und Kuchen stärken und dabei was Gutes tun.  

 

 

Herzlichen Dank besonders an Michael Kräbber, der den Verkauf organisierte.

 

 

 

 

 

Hütte der guten Taten

 

Am Samstag, den 13.12. konnten wir im Rahmen des Eine Welt Ladens Bocholt die Hütte der Guten Taten nutzen. Hier im Herzen der Stadt Bocholt direkt neben dem Bocholter Rathaus verkauften Mitglieder des Eine Weltkreises und der Ugandatour 2014 Artikel aus Uganda, sowie selbstgebackene Plätzchen und Pralinen. Es gab viele Möglichkeiten zum Gespräch, wenngleich die Einnahmen nicht riesig ausfielen waren alle Mitwirkenden zufrieden

 

 

David Bröker sorgte beim Standverkauf mit guter musikalischer Untermalung. Der Sologitarrist sang moderne Lieder und sammelte dabei Spenden für unser Projekt.

 

 

 

 

Barbara Loy absolviert Sozialen Friedensdienst in Uganda: Chance auf Bildung und Zukunft

Die 18-jährige Bösensellerin Barbara Loy arbeitet als Freiwillige des Bistum Münsters an einer Grundschule in Uganda. Im Rahmen ihres einjährigen Sozialen Friedensdienst unterrichtet sie Kindern, die meist aus armen Verhältnissen kommen, in den Fächern Schreiben und Zeichnen.

 

 

Die 18-jährige Bösensellerin Barbara Loy engagiert sich im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Friedensdienstes in einem Entwicklungshilfeprojekt in Uganda. Über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen berichtet sie im Folgenden für die Westfälischen Nachrichten:

Ein Jahr lang in Uganda leben und arbeiten, hieß es für mich, als ich mich Ende Juli auf den Weg nach Ostafrika machte. Als eine von 27 jungen Erwachsenen, die in diesem Jahr einen Freiwilligen Sozialen Friedensdienst über das Bistum Münster absolvieren, war mein Ziel das District Nakaseke nahe Ugandas Hauptstadt Kampala. Dort arbeite ich an einer Schule, der „Ewaldi community school“.

Hierbei handelt es sich um eine Grundschule mit den Klassen eins bis sieben und eine Vorschule mit drei Jahrgängen. Die Kinder, die meist aus armen Verhältnissen kommen, werden durch Patenschaften aus Deutschland finanziert und erhalten so die Chance auf Bildung und vor allem eine Perspektive für ihre Zukunft. So besuchen heute rund 350 Kinder die Schule, von denen 106 die Schule als Internat nutzen.

Entstanden ist diese Idee vor vielen Jahren aus einer Freundschaft heraus, zwischen André Bösings, Schulseelsorger am Bischöflichen St.-Josef-Gymnasium in Bocholt, und dem ugandischen Sozialarbeiter Stephen Sango. Seitdem ist das Projekt nicht zuletzt durch Unterstützung mit Spenden und dem Einsatz des „Eine Welt Kreises“ der St. Josef-Gemeinde in Bocholt stetig gewachsen. Heute gehören auch noch eine Aula, der Schlafsaal der Kinder, die Lehrerwohnungen und das Gästehaus, in dem die Volontäre untergebracht sind, zum Gebäudekomplex der Schule.

Seit einem Jahr besteht die Möglichkeit als Freiwillige des Bistum Münsters an der Schule zu arbeiten. Und so sind mein Mitfreiwilliger Joshua Krause aus Bevergern und ich das zweite Freiwilligen-Team vor Ort.

Daher hatten wir bei der Wahl unserer Tätigkeit viele Freiräume und konnten uns ganz nach unseren Vorlieben in das Projekt integrieren. Während Joshua sich entschied, in der vierten Klasse Mathematik und Sachkunde zu unterrichten, hat es mich zu den jüngeren Kindern in der Vorschule gezogen.

Die Vorschule besteht aus drei Klassen, der „Baby-Class“, der „Middle-Class“ und der „Top-Class“. Die Kinder sind drei bis sechs Jahre alt. Dort unterrichte ich die Fächer Schreiben und Zeichnen. Mit bis zu 34 Kindern in einer Klasse stellen sich einige Herausforderungen. Daher versuche ich den Unterricht so zu gestalten, dass die Kinder nicht nur still sitzen müssen, sondern auch die Möglichkeit haben, spielerisch zu lernen und sich einzubringen.

Möglichkeit zum Spielen – auch hier kommen wir als Volontäre zum Zug. Nachmittags haben die jüngeren Kinder Freizeit, und wir können gemeinsam mit ihnen malen, basteln oder Ball spielen. Da wir mitten auf dem Gelände wohnen, sind wir direkt in das Geschehen an der Schule eingebunden und können uns immer wieder unter die Kinder und Mitarbeiter in der Schule mischen.

Mittlerweile neigt sich das Schuljahr dem Ende zu. Im Dezember beginnen die großen Ferien. Wir nutzen die Zeit, um das Land näher kennen zu lernen und zu reisen. Im Januar wird es ein Seminar für alle Freiwilligen des Bistum Münsters geben, bei dem wir unsere bisherigen Erfahrungen reflektieren und neue Impulse für die zweite Hälfte unseres Dienstes setzen

 

 

 

Begegnung auf Augenhöhe

 

18 junge Menschen konnten in den Herbstferien 2015 das Leben in Uganda hautnah erleben. Für die Teilnehmer der diesjährigen Projektfahrt gab es wieder persönliche Herausforderungen gemischt mit persönlichen Begegnungen mit den Kindern und Mitarbeitern des Projektes.

 

Das Hauptaugenmerk der Fahrt sollte in diesem Jahr auf das Thema Ernährung und Umweltschutz gelegt werden. Durch eine großartige Vorarbeit und eine gute Abstimmung mit den Mitarbeitern in Uganda ist die Idee entstanden einen Brotbackofen an der Schule zu errichten. Bei unserem Aufenthalt Konnten wir den bereits von den Ugandern fertiggestellten Ofen nutzen und zusammen mit den Lehrern Brot und Kuchen backen. Den großen Erfolg haben wir dann auch sofort bei der Lehrerfete kosten können.

 

 

Ebenfalls haben wir zusammen mit den Ugandern über 500 Bäume pflanzen können. Das Ergebnis der Baumpatenschaften, die viele Freunde des Projektes für je 5,- Euro abgeschlossen haben. In Semuto, wo die Bäume gepflanzt wurden, soll durch die Aktion ein Umdenken stattfinden und der Wert von Bäumen erkannt werden.

 

Inzwischen zur Tradition geworden ist der Martinszug. Auch in diesem Jahr haben wir wieder schöne Laternen erstellt und das Martinsstück wurde von den Kindern dargestellt.

 

Das Wichtigste war jedoch wieder der Kontakt zu den Kindern. Viele Freundschaften sind entstanden
Und die Kinder konnten mit den Teilnehmern der Gruppe viel Zeit verbringen.

 

In Masaka konnten wir die Schüler besuchen, die bereits auf der Secondary School sind.

 

Auch Die Community haben wir wieder besucht. Hier erfuhren die Gruppenteilnehmer aus welcher Armut Die Kinder des Projektes stammen. Dieses war der extreme Kontrast verglichen mit dem glücklichen Leben an der Schule.

 

Wir danken allen Unterstützern und allen Baumpaten.

 

Andre Bösing

 

   
   
 

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